Anfang des Jahres hatte Franz die Idee, bevor wir X0 Jahre alt werden, sollten wir noch mal was Besonderes mit dem Motorrad machen. Die Angebote im Internet waren hierzu unerschöpflich. Man kann auf jedem Kontinent und für astronomische Summen Motorradurlaub machen. Wo wir aber hängen blieben war die Internetseite von Achilles: http://www.achilles-kreta.de . Die Kommunikation stellte sich als super einfach heraus, da Achilles fließend Deutsch spricht und per Handy (deutsche Nummer) oder E-Mail erreichbar ist. Auch eine Begleitperson mit Kind war kein Problem, sodass wir nach Abklärung des Termins die Endurotour und dazu auch die zusätzlich Unterkunft für Mitte Oktober buchten.



Hier die Höhepunke unsere Tour, unterteilt in die jeweiligen Wochentage.


Anreise aus dem kalten Deutschland (bedeckt bei 10 Grad) nach Kreta. Gegen 20 Uhr landeten wir dann auf dem Flughafen in Heraklion. Abgeholt wurden wir von Achilles persönlich. Während der gut einstündigen Fahrt nach Matala erklärt uns Achilles den Ablauf der nächsten Tage und das noch weitere 4 Teilnehmer bei der Tour mitfahren. Nachdem wir unser Hotel http://www.princess-europa.gr/de/ bezogen hatten sind wir noch eine Kleinigkeit essen gegangen. Auf dem Nachhauseweg trafen wir nochmals Achilles und seine Lebensgefährtin Birgit mit Freunden in seiner Stammkneipe, wo er uns sofort zu einem Raki einlud. Raki? Ja, auf Kreta trinkt man Raki (im Gegensatz zum türkischen Raki enthält der kretische Raki keinen Anis und ist ein Tresterbrand der dem italienischen Grappa ähnlich ist) aber es sollte nicht der letze Raki auf dieser Tour sein.


Nach dem Ausschlafen frühstückten wir bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad auf der Terrasse unseres Hotels. Das Hotel ist einfach und zweckmäßig eingerichtet, sauber, hat einen schönen Pool mit Poolbar für Getränke und Snacks und für griechische Verhältnisse ein sehr umfangreiches Frühstücksbuffet- also alles genau das was wir brauchten.

 

Den ersten Tag verbrachten wir ganz entspannt mit spazieren und relaxen am Strand

 

und dem Hotelpool (noch wussten wir nicht wofür).

 


Um 9 Uhr gab es ein kurzes Briefing in unserem Hotel und wir lernten unsere Mitfahrer kennen. Danach Umziehen und Motorräder in Empfang nehmen.

 

Nun ging es los! Nach eine kurzen Eingewöhnungsfahrt über eine Asphaltstraße bis zur Tankstelle in Pitsidia, wo wir tankten und den Luftdruck der Reifen kontrollierten, bogen wir in die erste Schotterpiste ein.

 

Danach kamen schon die ersten steilen Anstiege und wir erreichten einen herrlichen Aussichtspunkt.

 

 

Hier ein Gruppenfoto mit allen Tourteilnehmern und unserem Guide: v. l. Achilles, ich (Thomas), Werner, Paul, Alex, Holger und Franz.

 

Nach dem wir wieder vom Berg runter gefahren sind legten wir eine Pause in einer einsamen Bucht mit kleiner Taverne und Livemusik ein.

 

Die Möglichkeit zum Baden gab es auch.

 

Nach der Pause zeigte uns Achilles seine sogenannten „Abkürzungen“ abseits der Schotterpisten.



 

 

Nach so viel Anstrengung dann endlich die ersehnte Mittagspause. Eine kleine Taverne abseits der Touristenrouten in der wir frischen Fisch mit leckeren Beilagen genossen.

 

Nach dem Essen kam sofort das nächste Highlight: fahren durch Sand.

 

Durchgeschwitzt und euphorisch ging es am Nachmittag zurück nach Matala.

Es gab noch ein Abschluss Bier bei „Crazy George“. Dann Duschen und Umziehen, denn um halb neue holte uns Achilles zum Abendessen ab- reichlich Abendessen!

 


Pünktlich um 10 Uhr geht es wieder bei Achilles los.

 

Bei der ersten „Abkürzung“ gleich ein kleines Missgeschick. Ein Draht verfing sich im Hinterrad.

 

Dann gings zu einem menschenleeren Strand zur Badepause.

 

 

Noch die ein oder andere Abkürzung bis zur Mittagspause.

 

 

 

Mittagspause!

 

Achilles: „Hier gibt es nur Salat und ein bisschen Fleisch“. Vier Stücke Fleisch für jeden!

 

Es ist schon spät geworden, jetzt schnell zurück nach Matala zu unserem Abschluss Bier .

 

Um halb neun gings wieder zum Abendessen, diesmal mit Birgit und meiner kleinen Familie Sabine und Felix.
Es gab verschiedenste Vorspeisen und leckeres Lamm.

 


„Heute wird ruhig“ sagte Achilles. Erst ging es zum Stausee von Faneromeni.

 

 

Dann weiter zur Teepause und zu den Quellen von Zaros. Das Quellwasser von Zaros wird im Ort in Flaschen abgefüllt, es ist als Trinkwasser auf ganz Kreta bekannt und beliebt.

 

 

So, genug des Sightseeings wir wollen Fahren!

 



 

Geschafft, froh und dreckig beim Abschlussbier.

 

 

Ob man damit auch Enduro fahren kann ?

 


Heute Morgen fuhren wir nach Kokkinos Pirgos (bei Timpaki) wo wir eine traumhafte Aussicht auf die aufgewühlte See an diesem stürmischen Tag hatten.

 

 

Nach einer kurzen Sandeinlage und etwas Schotter einen guten Bergtee und ein kleiner Snack.

 

 

Frisch gestärkt ging es nun über eine uralte Brücke und herrliche Schotterpisten.

 

 

Weiter in Richtung Meer und Mittagspause.

 

 

 

Noch eine kleine Sondereinlage vor der Mittagspause.

 

 

Während die andern schon mal Mittagessen bestellen nochmal schnell zum Baden.

 



 

Geht es noch idyllischer? Fast nicht!

 

Und dann zurück nach Matala.

 

Ein wirklich entspannter Tag heute.

 


Als Erstes wollten wir zu einem Gewürz- und Kräuterladen http://www.botano.gr , wo man verschieden Bergteesorten kaufen konnte.

 

Dann galt es das bisher Erlernte anzuwenden.

 

Teepause mit Besichtigung einer Rakibrennerei.

 

 

Weiter geht’s!

 

 

 

 

Mittag mit Zicklein an dicken Bohnen und… mmh, lecker!

 

Und schon sind wir bei der letzten Etappe unser Tour.

 

 

Zum letzten (für dieses Mal) der übliche Abschluss bei "Crazy George".

 


Am Samstag fuhren wir alle zusammen nach Mires auf den Markt. Dort kauften Achilles und Birgit auch noch alles für die Grillparty am Abend.

Zum Mittag gab es als Spezialität Ziegensuppe und Wein in einer kleinen Taverne am Ende des Marktes.

Nachmittags hatten wir dann nochmal Zeit den Strand von Matala und das herrliche Wetter zu genießen.

 

 

Abends fuhr uns Achilles zu seiner „Oase“ . Dort heizten wir den selbstgebauten Grill ein, während die Frauen die Beilagen vorbereiteten. Es gab leckere Steaks, verschiedene Salate, selbstgemachten Wein und Raki im Überfluss. So feierten wir mit Achilles, seiner Freundin Birgit und einigen Bekannten der beiden bis spät in die Nacht.

Sonntagmorgen hieß es für uns früh am Morgen Abschied nehmen. Um halb sieben holte Achilles uns am Hotel ab und brachte uns zum Flugplatz.






Für uns war diese Woche ein ganz besonderer Urlaub. Geniale Motorradtouren auf ungewohntem Terrain, anstrengend, interessant aber immer machbar. Eine Woche Kreta intensiv mit herausragender Küche und herzlichster Gastfreundschaft.

Vielen Dank an Achilles, seine Freundin Birgit und alle anderen die wir kennlernen durften.

Franz, Thomas, Sabine und Felix